Landschaft und Skulptur
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Adler, Alfaro, Balkenhol, Bernhard, Brockhage, Brocksieper, Brus, Bucher, Croissant, Dewerny, Fischer, Goeschel, Hempel, Karow, Lechner, Leisinger, Makolies, aMarca, Müller-Weber, Niemann, Penck, Plenkers, Schönholtz, Schulze Schwickerath, Suter & Bult, von Braunbehrens, Werthmann, Willing, Wilson, Zuzukova

Karl-Heinz Adler Karl-Heinz Adler, geb. 1927 in Remtengrün im Vogtland, Sachsen. Die 2007 an Adlers 80. Geburtstag eingeweihte Arbeit ohne Namen, wurde von ihm extra für den derzeitigen Standort geschaffen. Adler hat ein sehr vielfältiges Werk geschaffen: er begann zunächst eine Lehr- und Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Architektur und Bauplastik und hat zu DDR-Zeiten verschiedene Betonformstein-systeme entwickelt. Von 1988-1995 hatte er eine Gastprofessur an der Kunstakademie Düsseldorf.
Andreu Alfaro Andreu Alfaro, geb. 1929 in Valencia, katalanischer Künstler. Geniatru I (zu deutsch wohl "Entstehung I")  ist der Beginn einer großen Serie deser auseinanderstrebenden Edelstahlstangen, wobei die Gestaltung immer subtiler und vielfältiger wurde. Die  Arbeit stammt ursprünglich aus der Galerie Dreiseitel und wurde aus der Auktion der verstorbenen Sammlerin Roswitha von Bergmann erworben. In Deutschland stehen aus dieser Serie große Arbeiten in Mainz vor dem Rathaus und im Frankfurter Bankenviertel. Alfaro hat in Spanien viele, teilweise sehr große  Skulpturen im öffentlichen Raum, nicht nur aus Edelstahl, sondern auch aus Kortenstahl
  Stefan Balkenhol MaennerkopfStefan Balkenhol Maennerkopf
             
Aus restauratorischen Gründen haben wir die Skulptur in einem zum Garten offenen Raum installiert..
Stephan Balkenhol, geb. 1957 in Fritzlar, Professor an der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe.

Balkenhol arbeitet in Skulpturen, Reliefs, Zeichnungen und Siebdruck. Seine grob gehauenen und farbig bemalten Holzskulpturen sind sein Markenzeichen. Er stellt Menschen, Tiere und Architekturen dar, zuweilen surreal kombiniert. Der Mensch steht im Mittelpunkt seiner Arbeiten. Er entwickelt Grundtypen, die er vielfältig variiert. Kleidung und Haltung der dargestellten Menschen deuten auf die Gegenwart. Sie zeigen keine eindeutigen Emotionen, sie blicken scheinbar ins Leere oder auf – für den Betrachter – unbekannte Punkte. Die Figuren bleiben distanziert, anonym und rätselhaft. Die vorliegende Arbeit "Männerkopf" stammt aus dem Jahr 1991 und ist 2,40 m groß.
Franz Bernhardt  Franz Bernhard Franz Bernhard, geb. 1934 in Neuhäuser in der Tschechischen Republik. Die Arbeit Nr. 8/1975 (Ding) sagt viel über das Schaffen von Franz Bernhard: ihn beschäftigen die Dinge, wie sie sind und wie er sie in seiner Umgebung findet. Franz Bernhard hat 1959 ein Studium der Bildhauerei in Karlsruhe begonnen. Heute stehen seine Werke vor allem im Süddeutschen Raum und der Künstler ist vielfach durch Preise ausgezeichnet worden.
Hans Brockhage Hans Brockhage, geb. 1925 in Schwarzenberg im Erzgebirge, wo er auch bis zu seinem Tod Anfang 2009 gearbeitet hat. Die 2002 entstandene Arbeit „Golf“ (ein abstrahierter Golfschläger) war eine Auftragsarbeit für einen namhaften Golfspieler, der aber dann die Arbeit nicht abholte. Es handelt sich um einen Bronzeabguss einer Holzarbeit, dem bevorzugten Material von Hans Brockhage. Hans Brockhage war an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein tätig, war Mitbegründer der Galerie „Oben“ in Chemnitz und wurde 1977 als Professor an die Fachschule für angewandte Kunst in Schneeberg berufen. Sein bevorzugter Werkstoff ist die Mooreiche, die eine natürliche Schwarzfärbung aufweist. Neben der freifigürlichen Plastik hat sich Brockhage auch mit den erzgebirgischen Schnitztraditionen beschäftigt und auch selbst kleine Holzfigürchen geschnitzt.
Utz Brocksieper  Utz Brocksieper Utz Brocksieper, geb. 1939 in Hagen, wo er heute (nach etlichen Jahren in Düsseldorf wieder lebt und arbeitet). Die Arbeit „Keil in Aktion“ aus dem Jahre 1981 ist eine frühe Arbeit aus dem Zyklus der Keilarbeiten von Utz Brocksieper, der auch als "Künstler des Keils" tituliert wurde.  Die Arbeit wurde in der National-galerie Berlin ausgestellt. Ein weitere Arbeit "Der Gigant" wurde oben gezeigt. Utz Brocksieper ist der Sohn des Bauhauskünstlers Heinrich Brocksieper und hat sich in seinem Alterswerk der Formensprache des Bauhauses ebenfalls angenähert. Die Arbeit „Der Gigant“ aus dem Jahre 1981 ist eine frühe Arbeit, bei der wie bei Franz Bernhard die Arbeit mit Fundstücken, mit Dingen im Vordergrund steht. Die Arbeit stand lange im Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen.
Johannes Brus ElefantJohannes Brus Kopf
Johannes Brus Elefant mit rotem Haus
Johannes Brus, geb. 1942 in Gelsenkirchen, lebt in Essen, wo er in einem umgebauten Wasserwerk wohnt und arbeitet. Von 1964 bis 1971 studierte er an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Von 1986 bis 2007 war er Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Brus arbeitet vorwiegend als Bildhauer und als Fotograf. Er experimentiert mit unterschiedlichen Techniken, mit denen er die Konventionen der jeweiligen Gattung sprengt. Viele seiner Werke kennzeichnet ein eigenwilliger Humor. Brus thematisiert Aspekte des kulturellen Gedächtnisses und der Funktionen von Bildern. Die von ihm erworbene Arbeit ist aus Kautschuk, einem Material, das dem zu erforschenden Tier sehr nahe kommt.
Irma Bucher
Irma Bucher, geb. 1964 in Horw, Kanton Luzern, Schweiz. Die Künstlerin hat eine Steinbildhauerlehre bei Ernst von Whyl in Hergiswil absoviert. Die vorliegend Arbeit mit dem Namen "Ecce homo" stammt aus der Skulpturenausstellung "opennart 2009" in Roveredo. Das Material ist Schifer mit  Eiseneinschlüssen.
Michal Croissant  Michael Croissant Michael Croissant, 1928 – 2002, geb. in Landau in der Pfalz, lebte in Berlin, Wien, Kaiserslautern, München, Frankfurt. Croissants Werk heißt nicht etwa Baumstamm oder gedrehte Säule, sondern „Figur“ (1993) und zeigt damit das zentrale Thema von Croissants Schaffen: er befasst sich immer mit dem Menschen. In seinen Körpersäulen und ganz besonders in seinen Köpfen (im Haus) gelingt es Croissant , dem starren Material der geschweißten Stahlplatten Leben einzuhauchen. Ab 1953 war er Professor an der Städelschule in Frankfurt.
Christine Dewerny Christine Dewerny, geb. 1947 in Leipzig, lebt Berlin, arbeitet im Sandsteinbruch in Reinhardtsdorf. Christine Dewernys Sandsteinköpfe umfassten zunächst eine Reihe von 7 Köpfen, die unter Verwendung vorgefundener Sandsteinstrukturen sehr unterschiedliche archaische Köpfe ergaben.
Berta Fischer Berta Fischer, Geb. 1973 in Düsseldorf. Das 2003 entstandene Werk aus Plexiglas erstellt erstarrte Bewegungsprotokolle. Das Material arbeitet mit Licht und lässt hier bei Sonne besondere Effekte entstehen.
Eberhard Goeschel Eberhard Goeschel, Geb. 1943 in Bubenreuth, Bayern, Dresdner Maler. Das vorliegende Werk „Fossilien“ aus dem Jahre 1993 von Eberhard Göschel ist eher untypisch für das Werk dieses Malers und stammt aus einer Zeit intensiven Experimentierens mit verschiedensten Materialien. Es handelt sich um extrem erhitzte Tonziegel, die in weichem Zustand verformt wurden. Göschel hat aus solchen Tonziegeln auch große Türme gearbeitet.
Sebastian Hempel  Sebastian Hempel bei Nacht

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Sebastian Hempel, Geb. 1971 in Dresden, lebt am Schillerplatz in Dresden. Die vorliegende Arbeit „Irrlichter“ ist eine Auftragsarbeit, bei der Sebastian Hempel sich den Standort ausgesucht hat und auch die Ausführung mit einem Helfer vor Ort durchgeführt hat. Da der Untergrund sehr felsig ist, waren die Arbeiten sehr schwierig und es mussten einige Spaten dran glauben. Da die Geschwindigkeit jedes einzelnen „Irrlichts“ unterschiedlich ist, ergeben sich immer wieder neue Konstellationen der lichter zueinander. Natürlich wirken Lichtinstallationen am stärksten in der Dunkelheit, aber die hier verwendeten Neonleuchten mit sehr weißem Licht wirken auch am Tage. Sebastian Hempel entstammt einer Bildhauerfamilie, sowohl sein Vater als auch sein Zwillings-bruder sind Steinbildhauer, was auch Sebastian Hempel zunächst gelernt hat. Er war dann Meisterschüler von Prof. Ursula Sax und an der HfbK und an der Slade School of Fine Art in London. Eines seiner Werke hängt im Foyer des Stadtmuseums und 2006 war er Preisträger des DREWAG-Preises für Gegenwartskunst. Seine beiden Schwerpunkte sind Licht und Bewegung und es gelingt ihm immer in besonderer Weise eine Art Musik oder Rhythmus in seinen Arbeiten entstehen zu lassen. Gisbert Porstmann, der Leiter der Städtischen Galerie sagt: „Die Kunstwerke Sebastian Hempels strahlen eine ganz eigene Poesie aus.“
Helmut Karow Helmuth Karow, Geb. 1944 in Niesky/Oberlausitz, lebt in Wasserburg am Inn und in Berlin, verheiratet mit der Photografin Beatrice von Braunbehrens. Die hier stehende Arbeit Würfelmetamorphose aus dem Jahr 2001 stammt aus einem Arbeitszyklus, bei dem Aluminiumwürfel mit Hilfe eines Baggers verzogen werden. Eine weitere Arbeit aus diesem Zyklus steht in Hellerau auf dem Gelände der Deutschen Werkstätten. Die Starrheit des Raumes und des Materials  wird aufgebrochen und die Gebilde erhalten dadurch eine fast schwebende Leichtigkeit.
  Alf LechnerAlf Lechner Würfel Alf Lechner, Geb. 1925 in München, lebt in Obereichstätt in Bayern und hat ein eigenes Museum in Ingolstadt. Alf Lechner stellt monumentale Stahlskulpturen her, im Vergleich zu denen die hier vorliegende Arbeit mit dem Namen „Quadtratteilung“ klein und leicht wirkt. Immerhin wiegt sie insgesamt eine Tonne (jede Platte 500 kg) und der Transport ins Grundstück hat uns vor größere Herausfor-derungen gestellt. Der später erworbene Würfel stammt aus einer Arbeit, die früher in einer Eizelausstellung im Folkwang-Museum ausgestellt war.

Lechner ist vielfältig im öffentlichen Raum und in deutschen Museen vertreten. Höhepunkt  ist das eigene Museum in Ingolstadt in einer ehehmaligen Fabrikhalle.
Peter Leidinger  Peter Leidinger Peter Leisinger, Geb. 1942 in Küsnacht, lebt in Malans in der Schweiz. Peter Leisinger arbeitet in der Schweiz als Psychiater und Psychotherapeut und hat sich seit fünfzehn Jahren parallel dazu der Holzbildhauerei verschrieben. Seine Figuren schneidet er hauptsächlich mit einer Kettensäge zurecht, laut eigener Definition „ein recht unpräzises Spontiwerkzeug“. In seinem künstlerischen Schaffen geht es ihm weniger um naturalistische Details, sondern vielmehr darum, die für eine bestimmte Figur charakteristische Haltung und Gestik im Wesentlichen zu treffen und alles weniger Wichtige auszusparen.
Peter Makolies Peter Makolies, geb. 1936 in Königsberg, in Thüringen aufgewachsen, lebt und arbeitet in Dresden. Peter Makolies ist gelernter Steinbildhauer. Er gehört zu einem Künstlerkreis um Jürgen Böttcher (Strawalde), zu dem auch A.R.Penck gehörte. Die vorliegende Arbeit „Usedomer Feldstein XIII“ stammt aus dem Jahre 2003 und ist wie leicht aus dem Namen ersichtlich in seinem Ferienquartier an der Ostsee entstanden.
Luigi aMarca Luigi a Marca, geb. 1950 in Neapel Italien, aufgewachsen im Tessin, wo er nach längeren Aufenthalten in New York, Nizza und Florenz heute noch lebt und arbeitet. Er bietet mit der Ausstellung openART in Roveredo jedes Jahr jungen Objekt- und Feuerwerkskünstlers, Bildhauern, Malern, Musikern und Theatergruppen eine viel besuchte Plattform für ihr Schaffen.
Der Metallplastiker Luigi a Marca war Schüler des französischen Künstlers Arman und hat einige Jahre als dessen Assistent gearbeitet. Die richtige Beziehung zwischen Element und Ausdruck zu finden, gelingt a Marca noch im kleinsten Objekt und er führt den Betrachter durch seine Kompositionen zu einer neuen Sichtweise
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Miriam Claudia Müller-Weber, geb. 1965 in Glarus, lebt und arbetiet heute in Winterthur.  Die Künstlerin, die im Hauptberuf Ergotherarapeutin ist, hat mit 35 Jahren die Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich besucht. Die vorliegend Arbeit ist aus einem Eichstamm gearbeitet und wiegt etwa 600 kg.
Uwe Niemann Uwe Niemann, Geb. 1960 in Lübeck, Ausbildung an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, Pädagogikstudium, lebt in Hamburg. Uwe Niemann ist Kunstlehrer in Hamburg und arbeitet seit 1985 abends und in den Schulferien an seinen dem Künstler Rickey nachempfundenen Windspielarbeiten. Die vorliegende Arbeit „vier Windbögen“ war zunächst als Standskulptur montiert und in Emden und Dresden ausgestellt. Sie wurde für den speziellen Standort umgearbeitet. Die Montage vor Ort war aufwändig. Uwe Niemann hat die meisten seiner Windspiele auf der Insel Mallorca stehen, wo der Wind für viel Bewegung sorgt.
Panther Panther, Ein Bronzeguss eines Professors der Innsbrucker Kunstakademie. Es handelt sich um ein Unikat von einem Holzmodell, das sich ebenfalls in unserem Besitz befindet.
A.R.Penck, Ohne Titel, 1995 A.R.Penck, geb. 1939 in Dresden, eigentlicher Name Ralf Winkler ist ein deutscher Maler und Bildhauer. Am 3. August 1980 siedelte er in den Westen über. Er lebte zunächst in Kerpen bei Köln. 1981 verlieh ihm die Goethe-Stiftung in Basel den Rembrandt-Preis. 1983 zog Winkler nach London um und bekam 1985 den Kunstpreis Aachen verliehen. 1984 war er auf der Ausstellung Von hier aus – Zwei Monate neue deutsche Kunst in Düsseldorf vertreten. 1988 nahm er teil an der Ausstellung Made in Cologne, im selben Jahr wurde er als Professor für Malerei an die Kunstakademie Düsseldorf berufen. Seit seiner Emeritierung im Jahr 2003 lebt und arbeitet Winkler in Dublin, Irland
Stefan Plenkers Stefan Plenkers, Geb. 1945 in Ebern, Ausbildung als Schriftsetzer und später als Grafiker and der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, lebt und arbeitet in Dresden. Viele seiner Bilder, die 2011 im in der Städtischen Galerie Dresden in einer großen Sonderausstellung zu sehen waren, haben grafische Elemente. Die links abgebildete Arbeit ist eine der seltenen Bildhauerarbeiten und ein Geschenk des Künstlers. .
Schönfuss Michael Schönholtz, Geb. 1937 in Duisburg, Ausbildung als Steinbildhauer in Berlin, lebt heute in München und Italien. Michael Schönholtz ist gelernter Steinbildhauer, studierte aber auch Germanistik und Kunstgeschichte in Köln. Inzwischen ist er Professor in Berlin und ein international anerkannter Künstler. Sein wohl bekanntestes Werk steht in der Unterkirche der Frauenkirche, aber auch sonst finden sich Werke im öffentlichen Raum und in Museen.
Fritz Peter Schulze Fritz-Peter Schulze, Geb. 1936, gest. 2008, lebte und arbeitete in Radebeul.Die Arbeit „Sieben“ besteht aus Resten einer gleichnamigen Arbeit, die im Stadtpark von Saarbrücken aufgestellt war. Dort wurden einige Stelen gewaltsam aus ihren Metallhalterungen gebrochen, so dass Schulze die ganze Arbeit dort wieder abgeholt hat. Wir hatten die Arbeit auf einem Bild gesehen und Fritz-Peter Schulze hat dann die zerstörten Stelen ersetzt und alles hier aufgebaut. Die schönste Jahreszeit für diese Arbeit ist der Herbst, wenn die Wiese voller gelber und roter Blätter liegt und das Weinlaub der Mauer im Hintergrund rot leuchtet.
Peter Schwickerath Peter Schwickerath, Geb. 1942 in Düsseldorf, wo er heute noch lebt und arbeitet.Peter Schwickerath hat seine Intentionen und seine Arbeitsweise selbst beschrieben: „Das Verhältnis von Masse und Raum, Volumen und Raum und die Wirkungen von Flächeneinrichtungen im Raum, sind das Thema meiner Arbeiten."
Suter & Bült  Suter&Bült

Suter&Bult = Pascal Suter & Christiane Bult, Suter geb. 1962 in Basel, Bult geb. 1957 in Basel.Pascal Suter und Christiane Bult sind beide Autodidakten und stellen die gemeinsam erarbeiteten Arbeiten gemeinsam aus. Die vorliegende Arbeit ist ein Teil eines großen Projekts mit dem Namen „sesshaft“

DAS PROJEKT „SESSHAFT“

22 weisse Stühle schweben in der Luft und wanken bei Wind und Wetter auf ihren verlängerten, Vorderbeinen hin- und her . In einer Höhe von 15 Metern stehen sich jeweils 11 Stühle gegenüber. Sie treffen in einem „luftleeren“ Raum ohne Tisch aufeinander. Ist dies eine Sitzung in der Luft, ein Essen ohne Tafel?
Beatrice von Braunbehrens Beatrice von Braunbehrens, geb. 1950 in Heidelberg, lebt heute in Wasserburg am Inn und in Berlin. Beatrice von Braunbehrens ist Photographin und hat sowohl besondere Situationen und Milieus mit der Kamera eingefangen als auch durch Vergrößerungen graphisch anmutende Kunstwerke geschaffen.
Friedrich Werthmann, geb. 1927 in Barmen, lebt und arbeitet heute in Düsseldorf. Die vorliegende Arbeit heißt „Kasten 111“, weil die Seitenlängen des Kastens 111x111 cm betragen und stammt aus der von ihm selbst so definierten 2. Werkgruppe: „Die zweite Werkgruppe ab 1975 betont die Dynamik der Form, die von ihr ausgehende Kraft, die nach außen drängt und die eigenen Grenzen, die Umhüllung sprengt. Dies wird im wahrsten Sinne des Wortes erreicht, durch Gestaltung mit der Kraft explodierenden Dynamits, das den Stahl formt und aufbricht.“
Martin Willing Martin Willing, Geb. 1958 in Bocholt. Das Werk „Auf- und abschwellender Stab“ ist im Jahre 2000 entstanden, in einer Zeit, in der der Künstler schon viel Erfahrung mit dem Spannen von Materialien hatte und auch schon diverse Preise für seine beweglichen Skulpturen bekommen hatte. Die Arbeiten werden am Computer geplant, berechnet und entworfen. Willing ist auch ausgebildeter Pfysiker. Damit die Skulpturen ihre freie Beweglichkeit erlangen, wird die „Technik des Vorspannens“ des Materials benutzt. Dabei wird das Metall entgegen der Richtung der Erdschwere gespannt. Willing bezieht aber trotz der mathematischen Herangehensweise seine Anregungen aus der Natur. Willing ist bundesweit mit „Kunst am Bau“ vertreten, z.B. seit 2005 in Köln mit „gestrecktes Hyperboloid“.
Robert Wilson Robert Wilson, Geb. 1957 in Großbritannien, lebt heute mit seiner Frau in einem abgelegenen Bauernhof in Portugal. Wilson ist nicht nur Maler, sondern vor allem Schriftsteller und Theaterregisseur. Sein wohl bekanntestes Werk ist „Der Blinde von Sevilla“, für das er einen Preis erhielt (Golden Dagger Award). Er arbeitete unter anderem in der Schiffahrt und in der Werbung. Er bereiste Asien und Afrika und lebte zeitweise in Griechenland und Westafrika. Das hier aufgestellte Werk heißt „Einstein on the Beach Chair“ und gehört zu einem Stück mit gleichem Namen (originally designed for Einstein on the Beach 1976, edition of 6). Die Arbeitsmaterialien des Stuhls (Wasserrohre) beziehen sich auf einen Ausspruch von Einstein, er wäre auch gerne Klempner geworden. Im Jahre 1978 veranstaltete die Galerie Skulima in Westberlin eine Ausstellung der Theaterrequisiten von Wilson, die überwiegend aus originellen Stühlen und Sitzgelegenheiten bestand.
Katrin Zuzukova Katrin Zuzukova, Geb. 1975, lebt  in Roveredo bei Bellinzona und in Zürich. Sie hat das liceo artistico in Zürich besucht, 2 Jahre die Kunstakademie in Carrera und anschließend die Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern. Die vorliegende Arbeit heißt "Nuss" und ist aus Eichenholz.